
Mit der innovativen Technik der sogenannten Gleitfunken-Spektrometrie ist es möglich, vorzugsweise handhabbare, kompakte, elektrisch nichtleitende Kunststoffteile aus dem Haushalts- und dem Elektro-/Elektronik oder andere nichtleitende Materialien direkt zu untersuchen. Stark verschmutzte oder lackierte Messstellen können zur Reinigung einfach mit einem Messer freigekratzt werden.
Das Prinzip der Methode ist eine kurzzeitige thermische Verdampfung eines kleinen Teiles der Kunststoffoberfläche mit Hilfe von stromstarken Gleitfunken definierter Entladecharakteristik. Hierbei werden die Bestandteile des Materials in der Funkenstrecke schlagartig verdampft, atomisiert und zur Aussendung von Lichtstrahlung angeregt.
Die Softwarebedienung erfolgt über das integrierte LCD-Touchscreen. Über die serielle Schnittstelle und einer externen Tastatur kann ein Datenaustausch vor-genommen werden. (Abmessungen: BHT: 260x150x160 mm, Gewicht: 4 kg, Anschluß: 100V oder 230V~/50 Hz).
Die Erkennung der halogenhaltigen Additive erfolgt anhand der simultanen Erfassung der charakteristischen Chlor- und Brom-Emissionslinien im Spektrum. Beim Vermessen der Kunststoffprobe werden die erfassten Intensitätswerte dieser Elementlinien mit voreingestellten Intensitäts-Schwellwerten von PVC, Chlor und Brom verglichen. Bei entsprechender Überschreitung wird das Chlor und/oder Brom als erkannt angezeigt. Nach Kalibrierung des Systems mit bekannten flamm-geschützten Proben sind auch halb-quantitative Gehalts-bestimmungen bis in den unteren sub-%-Bereich möglich.
Die Identifizierung von PVC erfolgt, wenn eine sehr hohe Chlor- Intensität gemessen wird.
Mit dem portablen Gleitfunken-Spektrometer ist es möglich, unabhängig von der Farbe folgende Untersuchungen an der Probe vorzunehmen:
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