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Für eine
hochwertige Kunststoffverwertung müssen die Kriterien der
Sortenreinheit erfüllt sein. Auch hier trägt
IoSys - Dr. Timur Seidel e.K. zur Problemlösung bei. Der Einsatz dieses
low-cost Messgerätes, welches zur Schnellerkennung
von halogenhaltigen Kunststoffen sowie von PVC entwickelt wurde, ermöglicht es, weitere Kunststoffmengen
der stofflichen Verwertung verfügbar zu machen.
Mit der
innovativen Technik der so genannten Gleitfunken-Spektrometrie ist es
möglich, vorzugsweise handhabbare, kompakte, elektrisch nicht leitende
Kunststoffteile aus dem Haushalts- und dem Elektro-/Elektronik oder andere
nicht leitende Materialien direkt zu untersuchen. Stark verschmutzte oder
lackierte Messstellen können zur Reinigung einfach mit einem Messer frei
gekratzt werden.
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Das Prinzip
der Methode ist eine kurzzeitige thermische Verdampfung eines kleinen
Teiles der Kunststoffoberfläche mit Hilfe von stromstarken Gleitfunken
definierter Entladecharakteristik. Hierbei werden |
die
Bestandteile des Materials in der Funkenstrecke schlagartig verdampft,
atomisiert und zur Aussendung von Lichtstrahlung angeregt.
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Die Erkennung der halogenhaltigen Additive erfolgt
anhand der simultanen Erfassung der
charakteristischen |
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Chlor- u. Brom
Emissionslinien im Spektrum. Beim Vermessen der Kunststoffprobe werden
die erfassten Intensitätswerte dieser
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Elementlinien mit voreingestellten Intensitätsschwellwerten von
PVC, Chlor und Brom verglichen. Bei entsprechender Überschreitung wird
das Chlor und/oder Brom als erkannt angezeigt. Nach Kalibrierung des
Systems mit bekannten flammgeschützten Proben sind auch
halbquantitative Gehaltsbestimmungen bis in den unteren sub-%-Bereich
möglich.
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Die
Identifizierung von PVC erfolgt, wenn eine
sehr hohe Chlor- Intensität gemessen wird. |
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