IOSYS

sIRoLine

SSS3 - FR

 

Impressum

Startseite

SlideSpec-S2 Gleitfunken-Spektrometer zur Kunststofferkennung

SlideSpec-S2

   
Einsatzgebiet: Kunststoffe aus dem Haushalts-, Elektro-/Elektronik- & Automobilbereich
Weniger als 1 Sekunde Messzeit
Identifikation der Kunststoffsorte
Detektion von Flammschutzmitteln und schwermetallhaltigen Additiven
Vor-Ort-Einsatz, z.B. in einem Demontagebetrieb
Möglichkeit der eigenen Methodenentwicklung zur schnellen Identitäts- und Verwechslungsprüfung
   

Für eine hochwertige Kunststoffverwertung müssen die Kriterien der Sortenreinheit und der Schadstofffreiheit erfüllt sein. Auch hier trägt IoSys - Dr. Timur Seidel e.K. zur Problemlösung bei. Der Einsatz dieses Messgerätes, welches zur Schnellerkennung von Kunststoffen und deren Additiven entwickelt wurde, ermöglicht es, weitere Kunststoffmengen der stofflichen Verwertung verfügbar zu machen.

 

Mit    der      innovativen      Technik       der   so   genannten

Gleitfunken-Spektrometrie ist es möglich, vorzugsweise handhabbare, kompakte, elektrisch nichtleitende Kunststoffteile  aus   dem     Elektro-/Elektronik-        sowie

SlideSpec-S2

aus dem Automobil-recycling- Bereich oder andere nicht leitende Materialien direkt zu untersuchen. Stark verschmutzte oder lackierte Messstellen können zur Reinigung einfach mit einem Messer freigekratzt werden.

 

Das Prinzip der Methode ist eine kurzzeitige thermische Verdampfung eines kleinen Teiles der Kunststoffoberfläche mit Hilfe von stromstarken Gleitfunken definierter Entladecharakteristik. Hierbei werden die Bestandteile des Materials in der Funkenstrecke schlagartig verdampft, atomisiert und  zur  Aussendung von Lichtstrahlung angeregt.

 

SlideSpec-S2

Die Erkennung der Additive erfolgt anhand der simultanen Erfassung charakteristischer Emissionslinien der Additiv-Elemente  im Spektrum.  Beim Vermessen der      Kunst-stoffprobe werden die erfassten Intensitätswerte ausgewählter Elementlinien mit vor-eingestellten Intensitäts-schwellwerten verglichen. Bei entsprechender Über-schreitung wird das Element als erkannt angezeigt. Nach Kalibrierung des   Systems  mit    bekannten  Proben  sind

auch   halb-quantitative  Gehaltsbestimmungen   bis  in   den unteren  sub-%-Bereich   möglich.

 

Die Identifizierung der Kunststoffsorte erfolgt mittels einer zuvor angelernten Mustererkennung. Hierbei werden relevante spektrale und elektrische Informationen der Messung in ein neuronales Netzmodell verarbeitet. Das Ergebnis der Auswertung ist eine prozentuale Wahrscheinlichkeitsangabe für die erkannte Sorte.

Zur Analyse wird die Abfunkpistole einfach auf das zu untersuchende Material angedrückt und die Messung durch Betätigen der Starttaste ausgelöst. Nach der Abfunkung   wird  das  Ergebnis  auf dem TFT-Farbdisplay

SlideSpec-S2

angezeigt. Die Messpistole ist mit einem 2m langen Schutzschlauch zum Gehäuse verbunden. Die optischen Signale werden mittels Faseroptik in das Spektrometersystem eingekoppelt. Das tragbare Messgerät beinhaltet die CCD-Spektrometeroptik, den Gleitfunken-Generator und den Steuer- und Auswerterechner. Die Softwarebedienung erfolgt über das integrierte TouchPanel oder über eine externe Tastatur. Über die serielle Schnittstelle und ein Link-Programm kann ein Datenaustausch vorgenommen werden. Als Zubehör ist ein Mini-Plotter zum   Ausdruck   des  Messergebnisses erhältlich (Abmessungen: BHT: 364x195x316 mm, Gewicht: 10 kg, Anschluß: 100V oder 230V~/50 Hz).

Mit dem Gleitunken-Spektrometer ist es möglich, unabhängig von der Farbe folgende Untersuchungen an der Probe vorzunehmen:
 

Identifizierung relevanter Kunststoffsorten PA6x, PA12, PP, PE, ABS, PS, PPO, PC, PBT, PET, PMMA, POM,PVC, PPS, Teflon, Silikonkautschuk

Erkennung von Flammschutzmitteln
(z.B. Br-, Cl-, P-, Mg- oder Al-haltig)

Identifizierung schwermetallhaltiger Additive
(z.B. Cd und Pb in Pigmenten oder Stabilisatoren)

Detektion von Füllstoffen (z.B. Kreide, Talkum)

Erkennung von Oberflächen-Beschichtungen
(z.B. Silicium- oder Fluorhaltig)

 

SlideSpec-S2

 

Die Eingabe verschiedener Abfunkbedingungen sowie die detaillierte Ansicht bzw. Auswertung der resultierenden Atom-Emissionsspektren ermöglicht es, eigene Applikationen leicht zu entwickeln. Das Anlernen des Gerätes mit kundeneigenem Material ist nach Absprache möglich.