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mIRoSpark – Universallösung zur Kunststofferkennung

mIRoSpark

   
Erkennung aller gängigen Kunststoffsorten
Zerstörungsfreie Messung mit NIR-Teil
Weniger als 1 Sekunde Messzeit
Erkennung der Kunststoffsorte
Detektion von Flammschutzmitteln und schwermetallhaltigen Additiven
Vor-Ort-Einsatz, z.B. in einem Demontagebetrieb
8 Kunststoff(mischungen) vom Kunden zusätzlich frei programmier- und anzeigbar

Direkte Vermessung von Hohlkörperwaren möglich in Transmission (Zubehör)
     

Für eine hochwertige Kunststoffverwertung müssen die Kriterien der Sortenreinheit erfüllt sein. Eine Kombination aus Naher Infrarot Technologie und Gleitfunken-Spektrometrie vereinigt nun die Vorteile beider Technologien in einem Gerät.

Mit diesem Kombi-Gerät können praktisch alle gängigen Kunststoffsorten unabhängig von Farbe, Größe oder Beschaffenheit (Filme, Folien, Granulate, fest, geschäumt,   Teppiche,   Textilien etc.)   zusammen   mit

mIRoSpark

ihren Additiven, wie Flammhemmer und Schwermetallen ohne aufwendigere Probenpräparation untersucht werden. Stark verschmutzte  oder lackierte Messstellen   können   zur Reinigung

einfach mit einem Messer freigekratzt werden.


Die Messprinzipien basieren auf der Grundlage der diffusen nahen Infrarot-Reflexionsspektroskopie, bei der das charakteristische IR-Absorptionsverhalten der verschiedenen Kunststoffsorten im entsprechendem Spektralbereich ausgenutzt wird und der kurzzeitigen thermischen Verdampfung eines kleinen Teiles der Kunststoffoberfläche mit Hilfe von stromstarken Gleitfunken definierter Entladecharakteristik. Hierbei werden die Bestandteile des Materials in der Funkenstrecke schlagartig verdampft, atomisiert und zur Aussendung von Lichtstrahlung angeregt.
 

mIRoSpark

Die Erkennung der Additive erfolgt anhand der simultanen Erfassung charakteristischer Emissionslinien der Additiv-Elemente im Spektrum. Beim Vermessen der Kunststoffprobe werden die erfassten Intensitätswerte ausgewählter Elementlinien mit voreingestellten Intensitätsschwellwerten verglichen. Bei ent-sprechender Überschreitung wird das Element als erkannt angezeigt. Nach Kalibrierung des Systems  mit   bekannten

Proben sind auch halbquantitative Gehaltsbestimmungen bis in den sub-%-Bereich möglich.

 

Die Identifizierung der Kunststoffsorte erfolgt mittels einer zuvor angelernten Mustererkennung. Hierbei werden relevante

spektrale und elektrische Informationen der Messung in ein neuronales Netzmodell verarbeitet. Das Ergebnis der Auswertung ist eine prozentuale Wahrscheinlichkeitsangabe für die erkannte Sorte.

Zur Analyse wird eine der Messpistolen einfach auf das zu untersuchende Material angedrückt und die Messung durch Betätigen der Starttaste ausgelöst. Nach der Messung wird das Ergebnis auf  dem   TFT - Farbdisplay  angezeigt.   Die

mIRoSpark

Messpistolen sind mit einem 2m langen Schutzschlauch zum mittels Faseroptiken in die Spektrometer eingekoppelt. Die Softwarebedienung erfolgt über das integrierte TouchPanel oder über eine externe Tastatur. Über die serielle Schnittstelle und einem Link-Programm kann externer Datenaustausch vorgenommen werden. Als Zubehör sind ein Mini-Plotter zum Ausdruck des Messergebnisses, eine externe Relaiskarte zur Sorteransteuerung und ein externes Lampenmodul zur Transmissionsmessung (z.B. direkte Vermessung von Hohlkörperwaren) erhältlich (Abmessungen: BHT: 364 x 200 x 376 mm, Gewicht: 14 kg, Anschluß: 100V oder 230 Volt, 50Hz).

Mit dem mIRoSpark ist es möglich, die Identifizierung folgender relevanter Kunststoffsorten, ihrer Mischungen und ihrer Additive vorzunehmen: PA6x, PA12, PE, PP, ABS, PS, PPO, PCA, PBT, PET, PC, PMMA, POM, PVC, PPS, Teflon und Silikonkautschuk

mIRoSpark


Je nach den unterschiedlichen Anforderungen, z.B. im Recycling-Bereich kann das System auf Kundenwunsch mit unterschiedlichen Kunststoffen und kundeneigenen Proben kalibriert werden. Die Eingabe verschiedener Messbedingungen sowie die direkte Ansicht der resultierenden Spektren ermöglicht es, auch eigene Messaufgaben leicht zu entwickeln.